Fairtrade für Anfänger

Die meisten, die „Fairtrade“ hören, haben ein Bild im Kopf: ärmliche Dörfer und Bauern, die unsere Hilfe brauchen. Dass viele Produzenten von Fairtrade-Kaffee wie Café Intención aber Experten in ihrem Fach sind, die den Kaffeeanbau ständig weiterentwickeln und sich für Nachhaltigkeit stark machen, wissen die wenigsten.

Fairtrade ist nämlich viel mehr als nur „Essen für die armen Bauern“: Durch Fairtrade verbinden sich Produzentenorganisationen mit Konsumenten und Unternehmen und bilden so eine Partnerschaft, die gemeinsam für einen fairen Handel und faire Arbeitsbedingungen sorgt.
Dass die Produzenten hier maßgebliche und selbstständige Antreiber sind, zeigt beispielsweise die Geschichte der Kooperative Café Organico de Marcala (COMSA) aus Honduras: Von vier Kleinbauern gegründet, um aus einer wirtschaftlichen Misere zu entkommen, kämpfte die Kooperative ohne wirkliche Geschäftspartner zu Beginn ums Überleben. Doch die Bauern hatten etwas, an das sie glaubten: Rohkaffee in außergewöhnlicher Qualität. Genau diese Qualität lenkte auf einer Kaffeemesse in Atlanta die Aufmerksamkeit eines US-Händlers auf die Kooperative, die sich wenig später von Fairtrade zertifizieren ließ und so nicht nur neue Absatzmärkte erschließen, sondern die Umstellung auf Bio-Anbau erfolgreich meistern konnte. Heute zählt die Kooperative über 1200 Mitglieder – Mitglieder, die jeden Tag versuchen, den außergewöhnlich guten Rohkaffee noch ein bisschen besser zu machen.

 

Lerne hier COMSA-Mitglied Ronald Melghem kennen

Schieb deine Vorurteile beiseite

Jeder von uns hat doch das ein oder andere Vorurteil in Sachen Faitrade-Kaffee – Zeit, damit aufzuräumen: mit unserem Vorurteils-Slider!

Fairtrade aktuell

Der UN-Menschenrechtsrat hat beschlossen, die „Internationale Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ im nächsten Jahr fortzusetzen ... hier weiterlesen